Ja man. Bloggen ist anstrengend. Twitter ftw!

Bloggen ist toll. Bloggen macht glücklich. Bloggen befreit. Mit Bloggen kann man Geld verdienen.

Bullshit!

Bloggen ist anstrengend…. und zeitaufwendig… und stressig. Und Geld? Ne, das Geld kommt wo anders her.

Richtig? Falsch? Jain. Naja. Kommt auf die Sichtweise und den Blogger an.

Ich verdiene kein Geld mit Bloggen. Ich ergaunere mir vielleicht mal ein Buch damit, schreibe gehässige Flames über meinen “Lieblings-Elektrofachmarkt” oder analysiere Social-Media-Fails von Spülmitteln, die keine Sau mehr interessieren. Jetzt. Letztes Jahr war das anders.

Fakt ist: Ich komme nicht oft zum Bloggen. Warum auch?! Ich habe Familie, Freunde, Job, Nebenjob und einen Fernseher, vor dem ich oft einschlafe. Und Twitter. Da im grauen Kasten auf der rechten Seite. Dort könnt Ihr meine aktuellen Gedanken in unter 200 Zeichen lesen. Oft.

Wie wäre es, wenn Ihr mir auf Twitter folgt?! ;-)

 

Elektrofachmarkt mit „Weitblick”

Ein weiteres Negativerlebnis mit einem Elektrofachmarkt wurde mir diese Woche beschert. Namen will ich hier nicht nennen – aus Gründen. Mein Opa hatte vor einiger Zeit Geburtstag – im Juli. Da das Sat-Fernsehen Anfang nächsten Jahres komplett auf digital umgestellt wird, hatte ich die großartige Idee Ihm einen digitalen Sat-Receiver zu schenken. Diesen kaufte ich bei einem Elektrofachmarkt in der Nähe ein.

Continue reading

Buch-Rezension: Inhuman Resources

Vor kurzem habe ich mich bei http://www.bloggdeinbuch.de/ angemeldet. Bloggdeinbuch.de Ist eine Webseite, auf der man kostenlos Bücher bekommt, wenn man darüber bloggt. Voraussetzung ist, dass man vom jeweiligen Verlag ausgewählt wird. Da ich sehr gerne lese, ist das für mich optimal. Ich habe mir das Buch „Inhuman Resources“ schicken lassen, das im lappan-Verlag (http://www.lappan.de/) erschienen ist.

„Inhuman Resources“ - Cover

„Inhuman Resources“ - Cover

Continue reading

Zahnschmerzen und facebook vs. google+

Ich habe die letzten Tage nichts auf diesem Blog veröffentlicht. Zum einen fehlte mir Zeit, zum anderen hatte ich Zahnschmerzen – wegen eines Weisheitszahnes. Zahnschmerzen sind mitunter das hässlichste und abartigste, was sich die Natur ausgedacht hat, um uns Menschen zu quälen. Das ganze in Kombination mit Angst vor dem Zahnarzt nimmt oft Formen an, die richtig uncool sind. Freitag habe ich mich nun entschlossen, dass ich heute (Montag) den verhassten Zahnarzt (nichts persönliches, der Mensch ist absolut freundlich, fachlich kompetent und nett) aufsuche. Im Betrieb hab ich Bescheid gesagt, dass man personaltechnisch vorausplanen kann.  Der Zahnarzt sollte mir nun den schmerzenden Zahn entfernen. Nach kurzer Untersuchung stellte er ein Loch im Zahn fest. Kein Entfernen, keine unglaublichen Schmerzen. FEIN! Bisschen bohren, bisschen Zement – fertig. Jetzt werde ich ein Glück Arbeiten gehen dürfen. Naja. Natürlich läge ich lieber in der Sonne am Baggersee, aber das ist ein anderes Thema.

Ich kann nach der heutigen Erfahrung nur betonen: Leute, geht zum Zahnarzt, wenn etwas “nicht passt”. Und jedes halbe Jahr zur Untersuchung. Es schadet nichts.

 

Nun aber zur Sache: facebook benutze ich schon sehr lange, google+ erst seit kurzer Zeit. Glück musste man haben, um einen Beta-Zugang zu bekommen. Ich hatte Glück, ein Tag nach Start des Dienstes.

Was erwartet Euch bei google+, was sind die Unterschiede zu facebook ?

Naja, zunächst ist google+ ein weiteres soziales Netzwerk, nur mit einigen Features, die man so nicht von facebook kennt bzw. bis vor Kurzem nicht kannte.

google+ Oberfläche / Stream-Seite

google+ Oberfläche / Stream-Seite

Loggt man sich ein, landet man auf der Stream-Seite. Diese ist vergleichbar mit der facebook-Timeline und unterscheidet sich von dieser nur darin, dass die nicht zugemüllt ist mit irgendwelchen Statusmeldungen von Apps der “Freunde”. Wahrscheinlich NOCH nicht. Auf gut deutsch: Die Statusmeldungen der Personen, die man zu seinen Kreisen hinzugefügt hat. Neu ist, dass man nicht unbedingt gegenseitig befreundet sein muss, das Prinzip gleicht eher dem “Folgen” auf Twitter. Statt “gefällt mir” oder engl. “like” gibt es von google den +1-Button.

 

 

Kreise? Hat der Phil gerade “Kreise” geschrieben?

google+ Oberfläche / Circles

google+ Oberfläche / Circles

Ja. Kreise oder Circles sind die “Freundeslisten” von google+. Im Vergleich zu den Freundeslisten bei facebook, die dort nur ein Schattendasein fristen, wenn man sich nicht eingängig damit beschäftigt hat, sind die “Kreise” ein zentrales Element von google+. Klickt man oben bei google+ auf Circles, werden zunächst die Personen angezeigt, die sich schon in den Kreisen befinden. Unten sind die Kreise dargestellt. Die Personen kann man nun in diese Kreise per Drag&Drop hineinziehen und somit festlegen, mit wem man was teilt. Kreise kann man beliebig viele anlegen, glaube ich, ausprobiert habe ich es noch nicht, ich finde, “weniger ist mehr”.  Im zweite Reiter von “Circles” findet man die Personen, die einen selbst zu ihren Kreisen hinzugefügt haben. Man sieht allerdings nicht, zu welchem Kreis man gehört. Ist auch gut so. Ich denke, es wird einige Kreise geben, die keine angenehme Namen haben, ja die gibt es, kchchchch (hab ich aber noch niemand rein getan). Darunter sind natürlich auch die Kreise dargestellt, so dass man die Personen auch in seine Kreise ziehen kann. Als letzter Reiter unter “Circles” findet man Vorschläge zu Leuten, die in die eigenen Kreise passen könnten. Diese werden zum einen aus vorhandenen Kontakten des Googlemail-Kontos generiert, zum anderen aus den Kreisen der Personen, die sich in den eigenen Kreisen befinden – denke ich. Schwieriger Satz.

Google+ Oberfläche / Fotos aus meinen Kreisen

Google+ Oberfläche / Fotos aus meinen Kreisen

Google+ bietet einen eigenen Fotos-Reiter an. Dort werden chronologisch Bilder angezeigt, die andere Leute (in den Kreisen) teilen. Dazu gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Optisch ansprechend! Falls man aufs Bild klickt, wird es größer und man kann noch ein paar EXIF-Daten anzeigen lassen, falls vorhanden (Fotodetails). Personen können natürlich auch auf den Bildern markiert werden. Die Gesichtserkennung gibt es dazu – wie in facebook oder iphoto. Praktisch!

Dann gibt es noch das eigene Profil. Hier sieht man den eigenen Stream und kann es modifizieren, ähnlich wie in facebook, Erklärung überflüssig!

 

 

 

google+ / Sparks zum Thema "Autos"

google+ / Sparks zum Thema "Autos"

Google+ bietet einen Dienst an, der sich “Sparks” nennt. Dort kann man seine Interessen eingeben und bekommt einen Stream geliefert, der sich mit diesem Interesse deckt. Generiert werden sie vermutlich aus der google-News-Suche, vermute ich. Ein Service der praktisch sein kann, den ich aber nicht intensiv benutze. Vielleicht ist er ganz okay für leichte Monitoring-Aufgaben, für intensives Monitoring aber nicht unbedingt anzuraten.

 

 

 

 

 

Google+ / Hangout-Oberfläche

Google+ / Hangout-Oberfläche mit nem suboptimalen Bild von mir drauf....

Wirklich cool ist die Funktion “Hangout“. Dort kann man sich per Videochat unterhalten.

Jetzt werdet ihr sagen: Jaja, nichts neues. Facebook hat auch sowas und Mark Zuckerberg hat das auch noch auf einer supertollen Keynote mit nem lilanen Macbook vorgeführt. Bla bla . uninteressant!

Wenn ihr Euch da mal nicht etwas täuscht. Erstens war google als erstes mit dem Feature am Start, das vorneweg und man kann mit mehreren Leuten gleichzeitig videochatten. Super, oder? Ich hatte nur noch nicht die Gelegenheit das zu tun, leider. Im Bild seht ihr warum. Keiner war da. Naja. Nicht schlimm. Ich sitze ja auch zu komischen Zeiten am Rechner. Nachts um 2 und so…… mit Zahnschmerzen!

 

 

 

125 Jahre Automobil, badische Museen und ein fetter Porsche

125 Jahre ist das jetzt schon her, das Carl Benz das Automobil als Dreirad in Mannheim erfand. Seine Frau Bertha Benz (geborene Ringer) fuhr damit 2 Jahre später ohne das Wissen Ihres Mannes und mit 2 Söhnen im “Gepäck”  in meine und ihre Heimatstadt Pforzheim. 104 Kilometer in knapp 13 Stunden – für eine Strecke. Benzin war damals nur in der Apotheke zu kaufen. Das Automobil gibt es also schon ewig – für mich gefühlt schon immer! Es ist inzwischen etwas Vertrautes für die Menschheit geworden und die Firma, die sich heute “Erfinder des Automobils” nennt, ist mein Arbeitgeber. Seit 10 Jahren. Jubiläum Nummer 2! Da darf ich mir auch mal selbst zum runden Firmenjubiläum gratulieren und natürlich dem Automobil zum – naja, Halbrunden!

Das Auto, oder wie manche sagen “das heilige Blechle”, ist uns Deutschen fast so heilig, wie den Katholiken Fronleichnam. Deshalb wird der Geburtstag zelebriert, nicht nur vom Mercedes-Benz-Museum, gelegen beim Werk Untertürkheim der Daimler AG, nein, auch in Karlsruhe im ZKM.

Die hochglanzpolierten Museeumsstücke wird man hier aber nicht finden, zumindest nicht im Orginalzustand. Im ZKM gibt es im Moment eine Sonderausstellung zum Thema Kunst rund ums Auto. Ernstes, Verwunderliches, Wunderschönes, Schockierendes und Skurriles ist in dieser Ausstellung geboten. Dazu kommen die Ausstellungsstücke, die länger da sind, die auch sehr sehenswert sind. Zu finden in der zweiten und dritten Etage. Vorausgesetzt, man ist an Technik, Technikinstallationen und interaktiver Kunst interessiert, lohnt sich ein Besuch im ZKM immer!

Awesome Flickr Gallery Error - SSL is required

Was Urlaub und Sonnenbrand mit social Media und explodierenden Schafen zu tun hat…

Ein weiterer Monolog in meinem Kopf, der über Umwege nun sein Ziel Philzstift.eu erreicht hat, setzt seinen Weg fort und verteilt sich nun in Euren Köpfen. WIRED! Also bitte, hier der Text:

Hauptpool am Meer des Hotels "Pilot Beach Resort" auf Kreta

Hauptpool am Meer des Hotels "Pilot Beach Resort" auf Kreta

Also, nun bin ich zurück aus dem sonnigen Kreta, um einige positive Erfahrungen und einen Sonnenbrand reicher. Das Hotel war wunderbar, einsame Spitze, unerreicht bisher. Wie ein materialisiertes Ebenbild des Katalogbildes in 3D, mit dem Unterschied, dass es schöner und eben auch real war –  ich neige zwar ab und an zu Übertreibungen, auch des Scherzes wegen, aber dieses Mal sei gesagt, dass ich das auch so meine. Wirklich!

Im Ranking meiner schönsten Urlaube ist dieser Urlaub ganz oben mit dabei!  Danke an dieser Stelle an das Personal des “Hotel Pilot Beach Resort” in Georgioupolis für die Mühen, unser Urlaub war spitze!

 

Ich bin kein Mensch, der sich im Urlaub nur die Sonne auf den (zu dicken) Bauch scheinen lässt. In der Regel lese ich die Bücher, mit denen ich nicht fertig geworden bin, obwohl ich es gerne geworden wäre oder “teste” Spiele-Apps auf meinem ipod-touch. OMG, was ein Satz!

Buchtipp:

Ich habe im Urlaub endlich das, im April zum Erscheinungsdatum gekaufte, Buch Follow me!
gelesen. Darin geht es um Social Media Marketing. Das Buch ist sehr empfehlenswert! Viele Sachen wusste ich schon, aber die Autoren gaben mir einige neue Denkanstöße und Tipps, die ich gut gebrauchen konnte. Das Buch ist erfrischend geschrieben, es wird nicht langweilig und wirkt nicht steril, wie manch andere Fachbücher. Mainstreamthemen wie facebook, twitter und youtube sind in dem Buch abgehandelt. Allerdings machen die Autoren nicht den Fehler sich auf diese Netzwerke zu versteifen, sondern behandeln das Thema social Media umfassender. Der richtige Umgang mit den Netzwerken und die Wahl der besten social-Media-Strategie sind Kernthemen des Buches, abgerundet durch Best-Practice-Beispiele und gut gestaltete Infografiken.

Alles in allem ein gelungenes Werk. Der Preis von knapp 30 Euro ist für die dargebotene Information, die ansprechend und erfrischend präsentiert wird, nicht zu hoch angesetzt.

Preis/Leistung stimmt! Klare Kaufempfehlung! (Guggsch Du rechts in meiner Amazon-Liste…. ;-) )

 

Apptipp:

Der Himmel  ist blau, alles könnte so friedlich sein. Ist es aber nicht! Von Ferne dröhnt der Abschuss einer Panzerfaust! Die abgeschossene Rakete bahnt sich Ihren Weg gen Himmel, um sich dann in einer Kurvenbewegung mit steigender Geschwindigkeit wieder der Schwerkraft zu ergeben. Ein Knall! Die Rakete ist in ein grünes Benzinfass eingeschlagen, das fackelndes Benzin in der näheren Umgebung verteilt. Ein Wurm wird schreiend um 80% seiner Lebenspunkte beraubt! Ein Wurm? Lebenspunkte?

Fans werden es schon erraten haben. Es geht um das Spiel Worms. Jüngst brachte das Entwicklerteam des Kultspiels (Team17) eine Version für ipod-touch, iphone und ipad auf den Markt. Gleich 2 Teile des Spiels sind im App-Store vorhanden. “Worms” und “Worms2: Armageddon“. Ich habe mir beide gekauft und fühlte mich sofort in unbeschwerte Jugendtage zurückversetzt, als diese Spiele meinen 486er oder Pentium 1 beheizten.

2 oder mehrere Mannschaften von lustigen Comicwürmern versuchen sich dabei auf einer 2D-Map gegenseitig mit allerlei skurrilen Waffen rundenbasierend auszuradieren (ähnlich wie diverse “Panzerspiele” – nur lustiger). Das Waffenarsenal der Würmer würde ich als ungewöhnlich bezeichnen. Es gibt “normale” Waffen” wie Panzerfaust, Minen und Handgranaten. Lustig wird es aber dann, wenn das erste explodierende Schaf über den Bildschirm hüpft und nach einigen “Määäh”-Lauten vor den feindlichen Würmern schadenbringend explodiert.

Der Spass- und Suchtfaktor des Spiels ist gigantisch. Geschicklichkeit im Umgang mit den außergewöhnlichen Waffen und taktisches Denken sind gute Partner im Spiel. Belohnt wird man mit einem breiten Grinsen über beide Backen. Die lustigen Animationen verursachen mitunter eine gehörigen Portion Schadenfreude. Unweigerlich fängt man an zu lachen, wenn ein Sprengkörper einem Wurm vor die Füße fällt und dieser mit einem hysterischem Schrei reagiert. Nichts macht so mehr Spass, als die gegnerischen Würmer zu sprengen, zu grillen oder zu versenken.

Spielen kann man in einigen Modi gegen den “Computer“, gegen seine Freunde per bluetooth oder gegen Spieler aus aller Welt im Internet.

Fazit: Wer das Spiel noch nicht kannte, sollte es kennenlernen! Alle “alten” Fans werden es so oder so lieben! Die Umsetzung für die Apple-Touch-Devices ist intuitiv gestaltet, man findet sich gleich zurecht. Besser wie auf der alten Rechnerverion oder der (nicht all zu alten) 3D-Umsetzung für die XBOX, behaupte ich!

Kaufempfehlung!!!!!

Lasst mal Schafe explodieren! (Kennt ihr schon die “heilige Handgranate”?)

Worms 2: Armageddon - Team17 Software Ltd

 

 

Lecker Zeug

Weil ich es gerne esse, weil es relativ einfach zu machen ist und weil ich noch nen Artikel schreiben wollte dieses Wochenende, weihe ich euch nun in die “hohe Kunst” des PannaCotta-Herstellens ein. Nach meinem persönlichen, geheimen Rezept.

Panna Cotta ist wörtlich aus dem italienischen übersetzt “gekochte Sahne” und besteht aus Sahne, Zucker und Gelatine. Die Kunst dabei ist, die Masse so hin zu bekommen, dass sie gerade noch fest ist, aber nicht zu fest.

 

Zur Vorbereitung:

Ich nehme Sturzgläser der Firma Weck (80ml) für die Panna Cotta. Diese sind praktisch zum mitnehmen (Gartenparty o.ä.) weil luftdicht verschließbar und sie haben außerdem eine praktische Größe.

Die Sturzgläser stelle ich in den Kühlschrank (unterstes Fach), bevor ich anfange zu kochen, damit sie gut durchgekühlt sind, wenn ich die PannaCotta-Flüssigkeit später einfülle. So geht die gekochte Sahne später leichter aus dem Gläschen. Vielleicht ist es auch nur meine Einbildung mit dem leichter rausgehen, aber in jedem Rezept steht, “kalt ausspülen”……

Ich nehme für die Panna Cotta (Die Produkte die ich tatsächlich nehme, habe ich verlinkt):

  • 2 Becher Sahne (jeweils 200ml) (Hersteller egal, Sahne ist Sahne, bleibt Sahne….und so)
  • 30-40 Gramm Zucker, je nach persönlichem Gusto (tendenziell nehme ich eher 30 Gramm, mir schmeckt das so besser)
  • Vanille Bean Paste ca. 2 Teelöffel oder alternativ 2 Vanilleschoten ausschaben
  • 4 Blatt BlattGelatine
  • Einen Schuss guten Marsala

(Generell: Pro 100ml Sahne 1 Blatt Gelatine, ca. 10 Gramm Zucker und nen halben TL Vanilla Bean Paste)

Zubereitung:

Zuerst die Blattgelatine in kaltem Wasser einweichen.

Die Sahne in einen hohen Topf kippen und die Vanille zugeben. Den Herd auf Stufe 3 stellen, bis die Sahne kocht. VORSICHT: Das Zeug kocht genau so hoch wie Milch. Wenn die Sahne das tut, schnell runter vom Herd, sonst brennt das Zeug an und stinkt erbärmlich! Ab und zu mit einem Schneebesen rühren nicht vergessen!

Wenn die Sahne hochgekocht ist, stellt ihr den Herd auf Stufe 1 und lasst sie weiter köcheln. Es kann sein, dass sie noch einmal hochkocht, dann wieder von der Platte nehmen! usw.

Irgendwann hat sich die Sahne beruhigt und köchelt vor sich hin. Gebt den Zucker und einen kleinen Schuss Marsala dazu und lasst die Zutaten 10 Minuten köcheln auf kleiner Stufe. Die Sahne wird dadurch reduziert. Öfter umrühren mit dem Schneebesen!

Sind die 10 Minuten um, nehmt ihr den Topf vom Herd und lasst ihn ca. 2 Minuten auskühlen, während ihr die eingeweichte Gelatine ausdrückt. Diese dann mit einem Schneebesen mit der Sahne glatt rühren. Nicht schlagen!

Die vorgekühlten Sturzgläser aus dem Kühlschrank nehmen. Optional (sehr lecker) könnt ihr einen Bodensatz gehackte Pistazien in die Gläschen tun. Dann die Gläschen bis ca. 4-5 mm unter den Rand füllen und ab damit in den Kühlschrank für ca. 2 Stunden, dann ist die Panna Cotta i.d.R. verzehrfertig. Wenn ihr sie auf den nächsten Tag aufheben wollt, macht einen Deckel oder Frischhaltefolie auf die Gläser (nach den 2 Stunden Ruhe), sonst trocknet die Speise oben an und das schmeckt nicht ganz so toll (immer noch gut, aber nicht 100% frisch)!

Panna Cotta

Panna Cotta

Anrichten:

Die Gläschen unter heißes Wasser halten. So schmilzt der Randbereich der PannaCotta an und ihr könnt Sie auf einen Desertteller stürzen. Dazu empfehle ich ein passierte Früchte (z.B. Erdbeeren) und darüber einen halben Teelöffel GrandMarnier

Viel Spass beim Kochen, Anrichten und Essen. Guten Appetit!

 

Sonne, Strand und mehr…. Ärger

Unlängst war der Phil mit der besten Ehefrau von allen (zur Erklärung: Frei nach Kishon) im Reisebüro und hat den Flug nach Kreta gebucht. Eine Woche 5 Sterne, Wohlfühlbereich mit Sauna und Massage, Poollandschaft, hoteleigener Strand, 3 Restaurants, klimatisierte Zimmer, Bioolivenöl aus hoteleigenem Anbau…. und noch ein paar “Fürze”, die sich gut anhören – Halbpension, Vorsaison. Das schlägt mit ca. 700 Euro pro Person ein Loch in die bitter ersparten Kröten auf dem Konto. Dazu kommen diverse Ausgaben vor Ort für Mietwagen, diverse Freizeitaktivitäten, Ausflüge, Restaurants, Snacks, …usw. Ihr wisst, von was ich rede, denke ich. Hört sich sehr gut an und ist die Kohle wert. Gute Erholung ist notwendig und darf auch einiges kosten. Laut den Hotelbewertungen auf einigen Urlaubsbewertungsportalen ist das Hotel einsame Spitze, fast 100% Weiterempfehlung, Lobeshymnen auf die Gastronomie usw. … Sogar einen begeisterungsgeschwängerten Film auf youtube habe ich gefunden. Google war wieder mal mein Freund die Suchmaschine, die alles findet!

Ja Phil und was soll jetzt das Wort Ärger in der Headline?

Richtig, das Wort Ärger. Ich habe mich geärgert. Die Tage habe ich bei facebook eine Internetbekanntschaft geadded, die Reiseverkehrskauffrau lernt – oder so. Sie arbeitet in einem Reisebüro.

Diese berichtete auf facebook, dass jemand für 160 Euro ne Woche “Malle” buchen wollte. Mit Flug. Kein Student oder Schüler (der über Reisepreise i.d.R. weniger Ahnung hat – Ausnahmen bestätigen die Regel), sondern ein Mann um die 50. Als man Ihm sagte, das wäre wohl eher nicht möglich, wurde er scheinbar leicht verbal ausfallend.

Hallo? Gehts noch? Ich verstehe ihren Ärger!

Da muss man sich doch echt fragen, ob er sie mit Absicht ärgern wollte, oder ob ihm eine verdrehte Realität in seinem Kopf einen bösen Streich gespielt hat.

Ich verstehe den Wunsch, sich im Sommer auf einer Insel am bzw. im Meer erholen zu wollen. Ich mache es ja auch selbst. Allerdings verstehe ich nicht, wie jemand denken kann, dass es so etwas für 160 Euro gibt. Sollte es für dieses Geld tatsächlich Flug nach “Malle” und Bleibe in  ”Malle” geben, ist diese Bleibe garantiert eine stinkende, ungepflegte Abstiege ohne Frühstück. Erholung ist anders. Auch wenn man unter Erholung das total besoffene Gammeln in einer Strandbar versteht.

Aber jetzt mal etwas anderes. Es scheint viele solcher Kunden zu geben. Denken manche Menschen überhaupt noch nach? Für 160 Euro kann man sich eine sehr schöne Woche zu Hause machen. Zum Bespiel Kino-, Disko- und Spaßbadbesuche, Grillabende. Campingplatz mit Zelt…. Sogar der Besuch eines Freizeitparkes wäre durchaus mit dem Budget realisierbar. Alternativen über Alternativen.

Alternativen, die ich in Anspruch genommen habe, falls mir in der Vergangenheit das Geld für Sonne, Strand und Meer fehlte.

Warum schreibst Du so einen Artikel Phil?

Ja warum?! Weil ich ein Dankeschön loswerden will! Zu meinem 30sten Geburtstag habe ich Geld bekommen. Von vielen Freunden, Bekannten, Kollegen und Verwandten. Für einen schönen Sommerurlaub mit meiner Frau. Dieser ist gebucht und in Kürze geht der Flieger! DANKE, das war eine tolle Idee!

Bilder gibt es demnächst……. ;-)

Qualmen… …oder doch eher Dampfen? wtf?

Ja. NE. Doch! Eher Nein! War wohl nichts mit Nichtraucher und so. Ich habe wieder angefangen. Eine gute Weile habe ich durchgehalten, dann zum “Spaß” mal wieder eine geraucht und ehe ich mich versah, rauchte ich wieder ganz normal. Shit, ne?

Jetzt kam ein Kollege von mir mit einer “E-Zigarette” an. Diese verdampft eine nikotinhaltige Flüssigkeit und bietet so den Nikotinkonsum ohne schädliches Kondensat und Geruch (!) an. Ich bin der Sache gegenüber noch etwas skeptisch. Lohnt sich die Anschaffung eines solch teuren Produktes wirklich? Wer Qualität und keinen minderwertigen Schabernack haben möchte, zahlt für so ein “Verdampfer-Set” runde 100 Euro. Dazu kommen noch Verschleißteile (Tank mit Mundstück) und das sog. Liquid, das das Nikotin enthält.  Vorteile gibt es einige: Durch den fehlenden Gestank und Rauch, der, hauptsächlich durch Verbrennungsrückstände, schädlich auf Mitmenschen wirken würde, kann man das Produkt auch überall dort einsetzen, wo es eigentlich verboten ist zu Rauchen. Man raucht ja nicht, sondern “dampft”. Der Einsatz Büro, Arbeitsplatz und sogar im Flugzeug ist unbedenklich. Sauber!

In einem Set für 100 Euro sind  zwei “e-Zigaretten”, die aus Akku, Verdampfer und Tank bestehen. Dazu noch ein Akkuladekabel und Ladegerät nebst Gebrauchsanweisung. So jedenfalls steht es auf den einschlägigen Webseiten, die sich mit dem Thema beschäftigen.

Laut diesen Webseiten ist der Konsum dieses nikotinhaltigen Dampfes wesentlich weniger gesundheitsschädlich, als normale, herkömmliche Zigaretten. Da, wie schon beschrieben, das Nikotin im Wasserdampf enthalten ist. Man darf nicht vergessen, dass Nikotin ein Nervengift ist. Ohne Grund nennt man das Zeug nicht Gift. Wer gesund leben will, sollte davon also ganz Abstand halten. So viel sei gesagt. Ja – Asche auf mein Haupt, ich rauche! ;-)

Das Liquid gibt es in vielen “leckeren” Geschmacksrichtungen. Neben “Tabak” gibt es auch andere Geschmäcker, wie “Minze”, “Erdbeer”, “Vanille” und vieles mehr. Je nach Geschmacksrichtung und Hersteller kostet das Liquidfläschchen zwischen 8 und 10 Euro und hält bei “durchschnittlichem Konsum”, was auch immer das bedeuten mag, ca. 2 Wochen. Mein Kollege bestätigte mir das so.

 

Rechnen wir mal durch:

Als durchschnittlicher Raucher konsumiere ich eine Schachtel á 20 Zigaretten am Tag, die mich stolze 5 Euro kostet. Auf den Monat gerechnet (ich rechne mit 30 Tagen), macht das sage und schreibe 150 Euro. Oft kaufe ich auch eine sog. “Bigbox”, die 6 Euro kostet, dafür aber einige Zigaretten mehr enthält. Meine Ausgaben für Zigaretten liegen also bei >150 Euro / Monat.

Das “Verdampfer-Set” kostet 100 Euro. Will ich Liquid dazu kaufen für einen Monat, liege ich bei 120 Euro, wenn ich vom teuren Liquid für 10 Euro ausgehe.

Die Kosten senken sich also theoretisch um 30 Euro / Monat, wenn ich keine herkömmlichen Zigaretten mehr konsumieren WÜRDE. Für die Folgemonate ergibt sich eine Kostenreduzierung um sage und schreibe >130 Euro!

Rein rechnerisch hört sich das gut an und wäre eine ALTERNATIVE zum Zigarettenkonsum. Aufhören würde man ja nicht. Das Suchtverhalten in Bezug auf Nikotin ist NICHT verschwunden, sondern verlagert sich nur auf eine andere Art es zu konsumieren.

Einen Zweifel habe ich aber noch an der Sache, nämlich die Haltbarkeit des Produktes. Hält es weniger als einen Monat, lohnt sich die Sache einfach nicht wirklich. Ich werde abwarten, was mein Kollege dazu berichten wird. Fällt sein Fazit positiv aus, werde ich einkaufen und darüber berichten!

Anstand und Haltung….

…gibt es scheinbar bei einigen wenigen Kollegen meines Arbeitgebers nur im beschränkten Maße. Wie Ihr inzwischen mitbekommen haben dürftet, arbeite ich für die Daimler AG.

Einige Kollegen bildeten auf facebook eine Gruppe mit dem Namen „Daimler Kollegen gegen Stuttgart21“. Darin wurden einige Personen als “Spitze des Lügenpacks” bezeichnet, darunter auch unser “Chef” Dieter Zetsche. Daimler bestellte darauf einige von Ihnen zum Gespräch ein – zurecht wie ich finde. Kollegen (auch der “Chef” ist ein Kollege) öffentlich zu beleidigen ist nicht nur gegen die guten Sitten, sondern auch “nicht besonders hell”, den diese könnten es ja mitbekommen…

Für die einbestellten Kollegen blieb der Vorfall allerdings ohne Konsequenzen, man habe sie nur auf darauf aufmerksam gemacht, dass sie “öffentlich sichtbar gegen interne Verhaltensrichtlinien verstoßen“, wie es im Daimler-Blog nachzulesen ist.

Die Gruppe gibt es inzwischen nicht mehr. Ob der Gruppengründer selbst gelöscht hat oder facebook, bleibt fraglich. Beide Versionen geistern im Netz herum. Falsch ist auf jeden Fall die Behauptung “Daimler habe löschen lasssen”, da dies laut den facebook-Richtlinien nicht funktionieren kann.

Ich denke nicht, dass Kollegen einbestellt wurden, die nur zufällig in der Gruppe waren, sondern explizit diese, die beleidigende Kommentare verfasst hatten und zu genau diesen “gefällt mir” geklickt hatten, wenn ich es richtig verstanden habe. Bei anderen Artikeln im Netz bekommt man das Gefühl, die bloße Zugehörigkeit zur Gruppe habe ein Gespräch zur Folge gehabt.

Das Social Media Monitoring scheint auf jeden Fall bei meinem Arbeitgeber zu funktionieren, auch wenn erklärt wurde, dass dieser Fall nicht durch SMM entdeckt wurde, sondern durch gezielte Hinweise. Es wird erklärt, dass man mit SMM keine Mitarbeiter bespitzeln wolle. Ein Weblog einer Firma, die sich mit SMM beschäftigen, behauptet andere Sachen, ich vermute dahinter Geschäftstüchtigkeit aber nicht unbedingt viel Substanz.

 

Fazit: Meine persönliche Meinung zum Thema ist schon immer so gewesen und wird auch immer so bleiben:

Wer seinen Arbeitgeber, dessen Vorstand  oder dessen Angestellte öffentlich sichtbar beschimpft oder beleidigt, ist selbst schuld, wenn er zum Gespräch geladen wird. Damit hat die Daimler AG noch sehr besonnen reagiert, finde ich. Wenn ich bei einem “Handwerkerle” angestellt bin und erzähle im Dorf rum, dass er ein “Trottel” o.ä. ist, habe ich einen Arbeitsplatz gehabt. Ähnlich könnte  es sich im globalen Dorf / Internet mit Automobilherstellern verhalten. So weit sollte man schon denken können. Mit Bespitzelung hat das aber nichts zu tun. Eher mit Reputation. Wie sieht das denn aus, wenn die eigenen Mitarbeiter den Chef öffentlich beschimpfen?! Schlecht! Richtig!

 

 

Der Artikel gibt meine persönliche Meinung wieder, sollte etwas fachlich nicht richtig sein, bitte ich um gezielte Hinweise darauf!